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Daniela Meijer: Ausarbeitung, Management und Anwendbarkeit einer deskriptiven Terminologiedatenbank

Bloged in Neuigkeiten von Marek Montag Juli 27, 2009
Daniela Meijer
Mainz/FASK Germersheim
meijerd <ätt> gmail <punkt> com

Angewandte Sprachwissenschaft:

Ausarbeitung, Management und Anwendbarkeit einer deskriptiven Terminologiedatenbank

Zusammenfassung

Terminologie und somit auch Terminologiemanagement werden aufgrund des stetig wachsenden Fortschritts auf Fachgebieten und des dadurch erforderlichen Austauschs von fachspezifischen Informationen, sei es in Form von Texten oder auf Fachkonferenzen, immer wichtiger. Dabei spielt gerade der Austausch über die Sprachgrenzen hinweg eine wesentliche Rolle. Eine einheitliche Terminologie, die in einer Terminologiearbeit sprachvergleichend festgehalten wurde, kann nach Expertenkonsultation zu einer präskriptiven Terminologiearbeit weiterentwickelt werden und somit einen präzisen Informationsaustausch gewährleisten. Dabei ist es essentiell, ein Terminologiemanagementsystem zu entwickeln, das auf die jeweilige(n) Sprachkombination(en) und das jeweilige Fachgebiet zugeschnitten ist. Außerdem ist die Verfügbarkeit einer Terminologiedatenbank für die Textproduktion – sei es für Autoren oder Übersetzer – essentiell für die Qualitätssicherung in Bezug auf die verwendete Terminologie.

Nach einer Einführung in die sprachwissenschaftlichen Aspekte von Begriff und Benennung, Wort und Terminus sowie Erläuterungen zum Thema Äquivalenz, liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der Entwicklung eines exemplarischen deskriptiven Glossars im Bereich der Detektion von Wächterlymphknoten beim Mammakarzinom für die Sprachen Englisch und Deutsch mittels Textkorpora der jeweiligen Sprachen. Zuerst wird die angewandte Methodik vorgestellt und Besonderheiten die sich im Laufe der Arbeit herausstellten aufgezeigt, wie beispielsweise Behinderung der Forschung durch eine nichteinheitliche Terminologie. Im Anschluss wird auf Managementsysteme für Terminologie unter Berücksichtigung der sprachlichen Besonderheiten eingegangen und die Möglichkeiten der Unterstützung von Computer-Aided Translation Tools (CAT-Tools), wie SDL Trados und across, erläutert. Abschließend wird ein Modell, wie deskriptive Terminologiedatenbanken beispielsweise in Europa in den Informationstransfer im Bereich der Wissenschaft einbezogen werden können, vorgestellt.


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